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Italien und seine Dialekte
Durch die heute ausgedehnte Volksschulung wird Italienisch in den
meisten Bevölkerungsschichten immer häufiger gesprochen und die
Dialekte werden oft als unkultiviert empfunden und eher verschmäht.
Sie geraten daher immer mehr ins Abseits, und mit ihnen eine jahrtausendealte Geschichte, die zur Kultur des Landes reichlich
beigetragen hat.
Andererseits kann man in den letzten Jahren eine Tendenz zur Wiederbelebung
der Dialekte registrieren. In einigen Regionen wird immer häufiger
von einer Wiedereinführung an den Schulen gesprochen, zahlreiche
Studien, Akademien und Vereine beschäftigen sich mit der Geschichte
der Entstehung der Dialekte und mit ihren kulturellen Entwicklungen.
An vielen Universitäten gibt es schon seit langem das Fach
Dialektologie, wo berühmte Sprachwissenschaftler ihre Lektionen
halten. Sogar im Bereich des Internet gibt es zahlreiche Beispiele
einer Rückeroberung der dialektalen Wurzeln: Seiten wie "The
European Minority Languages" bieten unter anderem eine Geschichte der
italienischen Dialekte mit Studien, Essays, literarischen und
musikalischen Hinweisen; ständig aktualisiert wird auch das Wörterbuch
der Dialekte Italiens, eine Seite, welche die Utopie des
gegenseitigen Verständnisses zwischen Personen, die verschiedene
Dialekte sprechen, vorschlägt! Interessant ist auch dialettando.com,
mit Artikeln, Gedichten, Erzählungen, Rezepten usw.
Tatsächlich ist die Zahl der italienischen Dialekte beeindruckend (man
kommt auf mehr als 8000 phonetisch und syntaktisch
unterschiedliche!): nicht nur jede Region, sondern sogar jede
Provinz oder Dorf hat einen eigenen, der sogar innerhalb der
geographischen Grenzen divergieren kann. Die Begründung? Italien
wurde im Laufe der Jahrhunderte linguistischen Infiltrationen und
Einflüssen durch die verschiedenen Völker unterworfen, die das
Territorium beherrschten. Dadurch wurde die politische Einheit verzögert,
die andere Länder viel früher erreicht hatten, was wieder zur
sprachlichen und geistigen Isolierung der Staatenbewohner
voneinander geführt hat. Das Ergebnis ist heute noch spürbar: ein
vielgestaltiges linguistisches Panorama, das die volkstümliche
Kultur unterstützt und darstellt, und das auf keinen Fall verloren
gehen soll, weil es die Identität eines Volkes innerhalb einer
Gemeinschaft belebt und erfrischt!
Die Italiener: ein Volk oder mehrere?
Durch den genannten jahrhundertlangen Separatismus bestehen zwischen den
Italienern ausgeprägte Unterschiede, die beim Aussehen (nordischer
Typ, slawische oder semitische Züge..), bei der Mentalität und
nicht zuletzt bei der Sprache auffällig werden. Es heißt, dass es
in Wahrheit keine Italiener gibt, sondern Neapolitaner, Mailänder,
Römer, Sizilianer und so weiter. Bekannt sind z.B. der Hang zum
Theater und die Kreativität der Neapolitaner, oder die Geschäftstüchtigkeit
der Mailänder, oder die unverblümte Bissigkeit der Römer. Durch
die Sprache wirken diese Unterschiede noch stärker, vor allem wenn
der charakteristische „campanilismo“ (Lokalpatriotismus), die
Anhänglichkeit zum „campanile“
(Glockenturm) des eigenen Dorfes, sie noch deutlicher
erscheinen lässt!
Aber welche geschichtlichen Ereignisse haben zu diesem differenzierten Bild
beigetragen?
Man muss auf alle Fälle betonen, dass die italienischen Dialekte nicht von
der offiziellen Sprache abgeleitet werden können, es sind keine
lokalen Anpassungen oder fehlerhafte Abweichungen von ihr, sondern
jeder Dialekt ist eine unabhängige Sprache, mit einer Grammatik und
einer oft umfangreichen Literatur. Sie sollten eigentlich
„Romanische Dialekte“ heißen, weil sie eine Einheit mit den
anderen romanischen Sprachen bilden, meint der berühmte
Sprachwissenschaftler Tristano Bolelli, Dozent an der Universität
Pisa. Ein Reisender, der sich zum Beispiel von Portugal nach Istrien begeben
würde, könnte keine klaffenden Unterschiede erkennen, sondern
eine graduelle Modifikation, unabhängig von den nationalen Grenzen,
und würde sogar nicht merken, dass er eigentlich mit vier oder fünf
verschiedenen „nationalen“ Sprachen in Kontakt gekommen ist.
Die italienische Variante weist insbesondere die reichste Anzahl an
Mundarten aller romanischen Sprachen auf, und das erklärt sich
dadurch, dass das Römische Imperium die Benutzung des Lateins als
offizielle Sprache durchsetzte, das sich aber mit den zahlreichen
bestehenden lokalen Sprachen (Oskisch, Keltisch, Etruskisch,
Griechisch..), dem sogenannten Substratum (Unterschicht),
vermischte. Das alte gesprochene Latein war also alles andere als
einheitlich, nur durch die Schulbildung konnte bewirkt werden, dass
es die gemeinsame Sprache des Imperiums wurde, aber nur für den
bürokratischen und literarischen Gebrauch. Durch den Fall des
Imperiums und die „barbarischen Invasionen“ wurde diese
offizielle Einheit gebrochen, neue Sprachen wurden eingeführt
(Gotisch, Langobardisch..); Latein überlebte, aber nur für die
gebildeten Kreise: alle lokalen Varianten erlebten eine autonome und
schnelle Entwicklung; die Völker, die sich bei der Herrschaft über
das Land ablösten, das sogenannte Superstratum (Überschicht),
brachten sie noch stärker auseinander.
Das Entstehen im 14. Jahrhundert des Florentinischen als Prestigevariante,
von dem ein Teil der Grammatik in die künftige italienische Sprache
einfloss, hängt damit zusammen, dass die verschiedenen Dialekte,
obwohl sie alle ursprünglich gleichwertig und selbständig waren, sich
literarisch unterschiedlich entwickelten: einige blieben bei einer
zumeist kommunikativen Funktion, andere erlangten außergewöhnliche
kulturelle Würde, so wie Sizilianisch im 13. Jahrhundert, und vor
allem Toskanisch im 14. Jh., dank der Wirkung von Dante Alighieri und
Francesco Petrarca. Durch ihren Einfluss fingen auch andere Autoren
an, auf Florentinisch zu schreiben. Vielleicht wären heute Venezianisch
oder Apulisch die offizielle italienische Sprache, wenn Dante in
Rom, in Neapel, in Bari, in Sardinien oder Sizilien geboren worden wäre!
Also würde das Wort „il padre“ (Vater) vielleicht „Er babo“,
„’o tata“, „l’attane“, „su babbu“, oder „u patri“
usw. heißen.
Der spannendste Aspekt ist, dass, indem man ein Wort analysiert, es möglich
ist, die Geschichte einer gewissen Bevölkerung zu rekonstruieren.
Z.B. das Wort naca, aus dem Griechischen naké,
welches das Wort für culla (Wiege) ist, das in Kalabrien verwendet
wird, zeugt von der antiken griechischen Kolonisierung dieses Teils
Süditaliens, oder das Wort accattare, aus dem Französischen
acheter (comprare, it.; kaufen dt.), beweist die Präsenz der
Franzosen mit der Dynastie der Anjou im Königreich von Neapel vom
13. bis zum 15. Jahrhundert.
Und am Beispiel des Sardischen, das vor kurzem den Status einer vom
italienischen Staat anerkannten Sprache und daher das Recht auf die
Zweisprachigkeit erlangt hat, kann man auch merken, dass ein
Dialekt, der in einem isolierten Gebiet gesprochen wird und keine
Beziehungen zu anderen Völkern aufbaut, oder von ihnen kolonisiert
wird, sich am wenigsten vom Lateinischen fortentwickelt, im
Wortschatz und in der Grammatik, und so als eine archaische Sprache
angesehen werden kann. Eine Sprache voller „Relikte“ der Antike,
eine Sprachinsel, in jedem Sinn!
Und à propos Archaismen: im Salento, dem südlichsten Teil Apuliens, ist
ein Satz wie „išti suntu fili mia“ (questi sono i miei figli,
it.; das sind meine Kinder, dt.) nicht wirklich sehr weit entfernt
vom lateinischen „isti sunt filii mei“...
Und nun zu einer Übersicht der italienischen Dialekte: man kann sie grob in zwei
große Gruppen einteilen: Nord/Oberitalienisch und Zentral-Süditalienisch
mit Toskanisch als isolierte Variante, ähnlich konservativ wie
Sardisch, weil zum Großteil jenseits der mittelalterlichen
Kommunikationswege gelegen. Wenn man eine Landkarte von Italien
nimmt, kann man eine Linie von La Spezia, in Ligurien, bis Rimini,
in der Romagna zeichnen. Die Norditalienischen Dialekte gehören zu
den Weströmischen Sprachen, und sind daher Provenzalisch oder
Katalanisch viel näher als Toskanisch; eine ihrer Besonderheiten
liegt im folgenden Fall: die lateinischen Doppelkonsonanten z.B.
„bella“ werden zu „bela“ und die intervokalischen
Konsonanten „pater“ werden zu „pader“ oder sogar zu
„pare“. Gerade das Gegenteil von den süditalienischen Dialekten,
die gerne Konsonanten hinzufügen, und deren interessanteste
Besonderheiten in der Umwandlung der Lautgruppe „nd“ („mondo“
–Welt) zu „nn“ („munnu“, oder „munn’“), ein vorrömisches
Erbe, wahrscheinlich sogar aus dem Volk der Samniten stammend; und
der Lautgruppe „ll“ („cavallo“ –Pferd) zu „dd“ („cavaddu“,
oder „cavadd’“) liegen. Diese letzte Gruppe kann in einigen
Gebieten auch „retroflex“ ausgesprochen werden, ein eher
lustiger Laut, den man erzeugt, indem man die Zungenspitze zurückbiegt!
Das hört man in Kalabrien oder Südapulien auch in der Gruppe „tr“,
die wie im englischen „train“ ausgesprochen wird.
Witzige Besonderheit des Toskanischen ist die so genannte „gorgia“
(Halslaut), d.h. die Aussprache des Lautes „k“ als „h“ und
zum Teil des „t“ als „th“, für die anderen Italiener ein
unterhaltsames Kuriosum; die
Theorie, die am meisten verbreitet ist, behauptet, dass dies ein
Zeichen des etruskischen Substratums ist, das sich in der Toskana
zur Zeit der römischen Kolonisierung befand.
Auf die Frage: “Gibt es schließlich gemeinsame Elemente zwischen den großen
Dialektengruppen Italiens?“ antwortet Professor Bolelli mit:
„Ich würde sagen...nein! Die verschiedenen Dialekte bilden keine
rechte Linie, sondern sind wie Segmente, die sich ablösen; wenn
diese Konstanten mit einem Gebiet aufhören, gültig zu sein,
betreten wir einen neuen Bereich mit eigenen Charakteristiken“.
Die Region, deren 2500-jährige Geschichte und Sprache die
variationsreichsten Aspekte aufweisen kann, ist sicherlich Sizilien:
die Insel, vom Festland oft verschmäht und als letztes Zipfelchen
Italiens betrachtet, hat eine kosmopolitische Sprache entwickelt
durch die mannigfachen Völker, die sie beherrscht und somit auch
durch ihre eigene Kultur angereichert haben.
Vor allem durch die Herrschaft Kaiser Friedrichs II von Schwaben, Enkelsohn
von Barbarossa, König von Sizilien, entfaltete sich das kulturelle
Leben an seinem Hof: er wählte Sizilianisch als nationale Sprache
und förderte die Wissenschaft und Literatur. Im 13. Jahrhundert
besaß Sizilien die feinste Dichtungs- und Kunstschule Italiens,
Palermo war das Kulturzentrum des Königreichs, und übte einen
wichtigen Einfluss auf die zukünftige italienische Literatur aus.
Sizilianisch ist das Paradebeispiel des Kosmopolitismus: Brücke zwischen
Afrika und Europa; auf einem „sikulischen“
Ureinwohner-Substratum vermischten sich die Sprachen der
Eindringlinge: Griechen, Phönizier, Römer, Hunnen, Vandalen,
Goten, Byzantiner, Araber, Normannen, Schwaben, Anjou, Aragoneser,
Bourbonen, Österreicher und sogar die Engländer!
Alle diese Einflüsse, vor allem Griechisch, Arabisch, Spanisch, Französisch
sind heute noch lebendig im sizilianischen Dialekt, z.B. „cirasa“
(ciliegia, it.; Kirsche, dt.) aus dem Griechischen „kérasos“;
„dammusu“ (soffitta, it.; Dachboden, dt.) aus dem
Arabischen „damús“; „sparagnari“ (risparmiare, it.
sparen, dt.) aus dem Deutschen „sparen“; „travagghiari“
(lavorare, it.; arbeiten, dt.) aus dem Französischen „travailler“
oder „pignata“ (pentola, it.; Kochtopf, dt.) aus dem
Spanischen „piñada“.
So wie Sizilien sich als Mikrokosmos mit allen seinen Besonderheiten in die
größere Gemeinschaft Italiens einfügt, ist auch das Land Italien
Teil einer größeren europäischen Sprachgemeinschaft, in die es
seinen ganz besonderen Beitrag mit einbringt. Die politischen Grenzen
stimmen nämlich nicht immer mit den sprachlichen Grenzen überein,
einige Sprachen werden durch die geo-politischen Grenzen geteilt,
was oft zu Konflikten mit den jeweiligen Regierungen führt.
Außerhalb der italienischen Grenzen ist Italienisch auch in anderen Ländern
vertreten: im Westen, im Fürstentum Monaco, im Osten in Slowenien
und Kroatien, in einigen Kantonen der Schweiz, in Korsika, das bis
1768 ein Teil der Republik Genua war, und auf Malta.
Andererseits sind andere Sprachen in Italien vertreten: einige
piemontesische Dialekte sind eigentlich provenzalisch und im
Aostatal wird eine franko-provenzalische Sprache gesprochen. Im
Osten gibt es in Triest und Friaul eine zahlreiche Minderheit
slowenischer Sprache, welche vom italienischen Staat im Bereich
Schulbildung und Verwaltung anerkannt ist, und in der Provinz Bozen
ist die Bevölkerung fast ausschließlich deutschsprachig.
In den meisten Fällen überschneiden und vermischen sich die Sprachen
in den verschiedenen Gebieten: das Zusammenleben schafft Situationen
von Zweisprachigkeit durch geschäftliche und private Beziehungen.
Die politischen Grenzen bilden eine Spalte zwischen den Gemeinschaften und
der Sprachkontinuität, die psychologische Distanz nimmt zu und
selbst wenn an der Grenze die Sprachen sich oft vermischen, ist die
geschriebene Sprache entscheidend.
Durch die politischen Entscheidungen können die Sprachen außerdem verdrängt
oder gefördert werden: 1858 wurden Savoyen, Nizza und Monaco an
Frankreich als Tausch abgetreten; bis zum 16. Jh. gehörte Tessin
dem Herzogtum Mailand, die Schweizer annektierten das Gebiet als
Kriegspreis; nach dem ersten Weltkrieg beschlossen die Siegermächte
die Grenze zu Österreich zu stärken und schlossen mit Trient auch
das Gebiet Bozen Italien an; im selben Jahr 1920 wurden Italien auch
Triest, Istrien mit den Inseln und Zadar zugesprochen. Nach dem
zweiten Weltkrieg ging Istrien an Jugoslawien, was zu einer
gegenseitigen Völkermigration führte.
Weitere Sprachinseln befinden sich im Aostatal (alemannische Dialekte) und
in Venetien (bayerische Dialekte); in Molise (kroatische
Minderheiten, die sich im 15. Jh. unter dem Druck der türkischen
Bevölkerung entlang der Adria ansiedelten); provenzalische
Minderheiten in der Provinz Foggia (Apulien) und in der Provinz
Cosenza (Kalabrien), als waldensische Siedlungen des 16. Jh.;
zahlreiche albanische Siedlungen in ganz Süditalien; einige
griechische Siedlungen in Kalabrien und Apulien, aus der
Zeit der Flucht vor den türkischen Eroberungszügen im 15. Jh. stammend;
Katalaner in Alghero (Sardinien) und einige wenige provenzalische
Sprachinseln in Sizilien aus der Zeit der normannischen Eroberung.
Der wohl interessantere Fall ist aber der Südtirols: Alto Adige, aus der
Sicht der Italiener, d.h. oberes Flussbecken des Adige. Von den
450.000 Einwohnern der Provinz Bozen, sind 280.000 deutschsprachig,
also stellen die Italienischsprachigen in Südtirol die eigentliche
Minderheit dar.
Alles begann mit der Abtretung des südlichen Teils Tirols an Italien, wie
es im Friedensvertrag von Saint-Germain am Ende des ersten
Weltkrieges vorgesehen war. Vor 1919 lebten in der Provinz Bozen
weniger als 10% Italiener, die hauptsächlich im Süden angesiedelt
waren. Während des Faschismus versuchte man den neuen Landesteil zu
italianisieren und förderte die Zuwanderung von Italienern aus
anderen Regionen. In der zweiten Nachkriegszeit wurden die Rechte
der deutschsprachigen Minderheit durch das italienisch-österreichische
Abkommen anerkannt. Heute verfügt die Region über eine
weitreichende Unabhängigkeit vom Zentralstaat, welche die
Assimilierung von Seiten der italienischen Sprachgruppe verhindert.
Das Zusammenleben der beiden Gruppen auf derselben Fläche ist nicht immer
leicht, obwohl sie auch nur in bestimmten Zonen vorkommt, zumal die
oberen Täler 100% rein deutschsprachige Gebiete sind, quasi Teile
Österreichs auf italienischem Staatsgebiet! Seitens der deutschen
Sprachgruppe ist immer wieder ein gewisses Misstrauen vorhanden,
allerdings vermischen sich die beiden Volkgruppen eher wenig und
jede hat eigene Sitten, Vereine und Schulen. Diese sind nach
Sprachgruppe getrennt, die andere Sprache wird als Fremdsprache
gelernt; von Vorteil wäre allerdings, wenn ein Teil der Fächer
zweisprachig gelehrt werden würde, was zu vermehrtem gegenseitigem
Verständnis und Respekt führen würde. Dies wird aber häufig von
der deutschen Volksgruppe abgelehnt, die eine Assimilierung durch
die Italiener befürchtet.
Nur ein Bruchteil der Einwohner ist außerdem perfekt zweisprachig, von
Seiten der italienischsprachigen zeigt man im Allgemeinen wenig Lust
den deutschen Dialekt zu lernen, ein wenig nach dem Motto: „Ich
wohne in Italien und brauche daher kein Deutsch zu lernen“.
Auf diesem Gebiet ist sicherlich Raum für weitere Verbesserungen und
Fortschritte, vorausgesetzt, der persönliche und politische Wille
ist vorhanden.
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